"Die Brüder"

Lustspiel in einem Aufzuge

1834 im Schlesischen Musenalmanach

2025/26 in Frankfurt an der Oder auf der Bühne

Gaudy schrieb während seiner Armeezeit in Glogau von 1825-1830 kleine einaktige Theaterstücke, die er Dramatische Bagatellen nannte. Davon sind drei im Druck überliefert, eines ungedruckt ohne Titel und Überlieferung, und eines ungedruckt nur mit dem Titel bekannt ‒ Der ausgespielte Bräutigam ‒ aber immerhin mit Aufführungsdatum am 29. Mai 1829 in Schweidnitz durch die bekannte Fallersche Schauspieler-Gesellschaft nachgewiesen.
Die Brüder, das beste Stück, erschien 1834 im Schlesischen Musenalmanach.


Die Brüder 1834 im Schlesischen Musenalmanach

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Die Brüder 2025 in Bd. 3 der Ausgewählten Werke

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Aufführung von Die Brüder im Museum Viadrina in Frankfurt (Oder):

Generalprobe am 28. November 2025.

 

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Wann und wo Die Brüder damals um 1830 aufgeführt wurde, hat sich bisher nicht ermitteln lassen. Sehr wahrscheinlich wurde es wie Der ausgespielte Bräutigam, Neue Posse in 1 Aufzuge von der Fallerschen Theatergesellschaft gespielt, die als Wandertruppe in Schlesien mit festen Standorten in Glogau und Schweidnitz spielte. Im Rahmen der Gaudy-Ausstellung im Museum Viadrina wurde Die Brüder jetzt erstmals nach ca. 200 Jahren wieder auf die Bühne gebracht.

Die Brüder ist eine szenische Lesung von etwa 40 Minuten. Es ist ein Zwei-Personen-Stück um die Brüder Fritz und Albert. Fritz ist ein Gourmand, der nichts als gutes Essen und feine Soupers im Kopf hat, und der nur auf sich sieht; Albert ist ein die Natur und besonders die Tierwelt liebender Grüner. Beide waren vor zweihundert Jahren so typisch und amüsant wie sie heute sind.

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Mit dem Hund in der letzten Szene

 

Die Generalprobe im Museum Viadrina am 28. November 2025.

Im Hintergrund die Ausstellungsvitrine, davor links Daniel Heinz künstlerischer Leiter von "Die Oderhähne", Satirisches Theater & Kabarett e.V. als Albert und Schauspieler Diether Jäger als Fritz.

Premiere Die Brüder

zur Finissage der Gaudy-Ausstellung am 19. April 2026, 15 Uhr

im Museum Viadrina.

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